Kategorie: Deutsche und Tschechen


  • Smolík. Stasi. Simpson. Sylvia.

    Die KI sagt: Es gibt keinen DDR-Radsportler, der vor 1989 bei der Tour de France und bei der Internationalen Friedensfahrt am Start war – doch das ist falsch. Dieter Wiedemann bestritt schon in den 1960er Jahren beide Rundfahrten. Dafür flüchtete er in den Westen – und heiratete eine Frau, deren Großeltern väterlicherseits aus Karlsbad stammten…

  • feedback WM: Post aus Gladbach

    Antonín Panenka servierte seine Ein- und Wertschätzung gleichsam auf einem Silbertablett. Auf die Frage, welcher Verein in Deutschland ihn besonders beeindruckte, nannte das tschechische Fußball-Idol im Exklusiv-Gespräch mit „Prager Zeitung.de“ die Borussen aus Mönchengladbach. Nun „verwandelte“ der Präsident des Traditionsvereins, Rainer Bonhof, die Steilvorlage des Pragers und ließ uns eine Antwort zukommen. Der große Panenka,…

  • special WM: Warum tut man sich das überhaupt an?

    Enttäuschte Tschechen, frustrierte Deutsche. Ihre Nationalteams sind bei den WM-Spielen im Juli in Nordamerika schon nicht mehr dabei. Trotzdem werden auch in vier Jahren wieder Millionen im Stadion oder vor Bildschirmen mitzittern und bei der nächsten Weltmeisterschaft ihre Nerven aufs Spiel setzen. Deutschlands bekanntester Fanforscher, Professor Harald Lange, entschlüsselt schon lange die „Faszination Fußball.“ Tschechien…

  • special WM: Sommer-Märchen 2006 reloaded

    Ecuador, nächster Gegner der deutschen Elf. Genau! Diese Partie kennen viele noch – durch die WM 2006. Auch damals war Ecuador der letzte Kontrahent für die Deutschen in der Vorrunde. Dieses Spiel lässt das Sommer-Märchen von 2006 aufleben. Nicht zuletzt für die Tschechen: Die WM beim Nachbarn war ihre letzte – bis jetzt in Nordamerika.…

  • exklusiv WM: 50 Jahre „Panenka“ – eine Weltkarriere

    Vor exakt 50 Jahren machte ihn ein Elfmeter weltberühmt: Im EM-Finale 1976 verwandelte Antonín Panenka seinen Schuss in einer Art und Weise, wie es die Fußball-Welt noch nie gesehen hatte. Der „Panenka“ war geboren und wird bis heute von Superstars wie Kreisliga-Kickern praktiziert. Im Exklusiv-Gespräch mit „Prager Zeitung.de“ verrät Tschechiens Fußball-Idol, heute 77 Jahre alt,…

  • special WM: Schlaflos in Prag

    Das erste WM-Spiel der tschechischen Elf vor wenigen Tagen gegen Südkorea: Früh um vier Uhr, Mitteleuropäische Zeit. Die letzte Partie der Tschechen in der Vorrunde am 25. Juni gegen Mexiko: Auch erst um drei Uhr am Morgen MEZ. Diese Fußball-Weltmeisterschaft zu nachtschlafender Zeit – für Fans eine große Herausforderung. Warum genau, erläutert Schlafmediziner Dr. Christian…

  • Nicht jeder Musikant ein Tscheche. Aber einige

    Die Tschechoslowakei war schon im „Kalten Krieg“ ein Gastland. Musik aus Osteuropa wurde beim „Kissinger Sommer“ stets besonders betont, weil der Veranstaltungsort Bad Kissingen Jahrzehnte lang selbst im „Grenzland“ (zur DDR) lag. Dieses Festival wird seit genau 40 Jahren durchgeführt. Es besitzt nach eigenem Verständnis europäische Klasse. Stimmt das wirklich? Ein Rückblick mit Musikkritiker Thomas…

  • feedback WM: Im Football Club

    Das Exklusiv-Interview von „Prager Zeitung.de“ mit Pierre Littbarski stößt in der Tschechischen Republik auf großes Interesse und mediale Resonanz. Das Fachmagazin footballclub.cz hat die Aussagen des Weltmeisters in einem ausführlichen Artikel aufbereitet. Darin werden die Folgen seines Zweikampfs mit Jozef Chovanec bei der WM 1990 ebenso beschrieben wie seine Spiele gegen die Tschechoslowakei.

  • exklusiv WM: Littbarskis „Unfall“ gegen die CSSR

    Bei ihm macht die inflationär gebrauchte Bezeichnung „Legende“ tatsächlich Sinn: Pierre Littbarski qualifizierte sich dreimal nacheinander – zwischen 1982 und 1990 – mit der deutschen Mannschaft für das WM-Finale. Heute unvorstellbar! Seine wichtigste Partie hätte der gebürtige Berliner jedoch fast verpasst, wie er sich im Exklusiv-Gespräch mit „Prager Zeitung.de“ erinnert. Schuld daran war ein Tschechoslowake.…

  • special WM: Ein jeder trage des anderen Leibchen

    Tragen Sie Ihr Trikot bei der Fußball-WM in Nordamerika nur während eines Spiels? Dann sollten Sie an den Lehrsatz von Weltmeister-Trainer Sepp Herberger denken: Ein Spiel dauert 90 Minuten. Lediglich 90 Minuten! Glatte Verschwendung also, ein Trikot nur in dieser Zeit anzuziehen. Außerdem gibt es im Sommer kein bequemeres Kleidungsstück – auch aus tschechischen Quellen.…